Zum Hauptinhalt wechseln

Von ersten Warnzeichen bis zur Installation: Alles, was Sie vor einem Austausch Ihrer Wärmepumpe wissen sollten

Bei einer 10 bis 15 Jahre alten Wärmepumpe wäre es Zeit, über einen Austausch nachzudenken. Das Alter ist zwar ein entscheidender Faktor, jedoch nicht der einzige. Ein sich verschlechterndes Betriebsverhalten, steigende Energiekosten, häufige Reparaturen oder unbeständiges Heizen bzw. Kühlen, all das können Anzeichen dafür sein, dass das System nicht mehr effizient seinen Dienst tut.
Durch Installieren einer modernen Wärmepumpe können Sie aus der höheren Energieeffizienz, den niedrigeren Schallpegeln und den niedrigeren Betriebskosten Nutzen ziehen. Gleichzeitig verbessern Sie Ihre Umweltbilanz.
In diesem Leitfaden erfahren Sie, wann Sie Ihre Wärmepumpe austauschen sollten, was Sie im Rahmen eines solchen Austausches erwarten dürfen und wie Sie das zu Ihrem Zuhause und zu Ihrem Budget passende System finden können.

Wann sollten Sie Ihre Wärmepumpe austauschen?

Eine bereits 10 bis 15 Jahre alte Wärmepumpe ist wahrscheinlich nicht mehr ganz so energieeffizient und nähert sich wohl dem Ende ihrer Nutzungsdauer. Luftgespeiste Geräte halten typischerweise 10 bis 15 Jahre. Welche Nutzungsdauer die Wärmepumpe tatsächlich erreicht, ist jedoch vom Nutzungsregime und von der Instandhaltung abhängig. Erdwärmepumpen erreichen eine längere Nutzungsdauer von typischerweise 15 bis 20 Jahren.

Anzeichen für einen notwendigen Austausch der Wärmepumpe

Es gibt mehrere Anzeichen dafür, dass ein Wärmepumpensystem so langsam alt wird:

  • Ungewöhnliche Geräusche oder nachlassende Heizleistung
  • Steigender Energieverbrauch
  • Häufigere Reparaturen oder Ausfälle von Komponenten
  • Schwierigkeiten beim Aufrechterhalten beständiger Temperaturen

Mit sich verschlechternder Effizienz muss die Wärmepumpe härter arbeiten. Das wiederum schlägt sich in höheren Betriebskosten nieder. Wenn der SCOP-Wert (Seasonal Coefficient of Performance, Jahresarbeitszahl im Heizbetrieb) unter die heutzutage üblichen Maßstäbe sinkt, kann ein Austausch kostengünstiger sein als ständige Reparaturen.

Reparatur oder Austausch: welche Entscheidung

Steigende Reparaturkosten können ein älteres System schnell zu einer finanziellen Belastung werden lassen. Müssen größere Komponenten häufig gewartet oder ausgetauscht werden, können sich die Kosten schnell aufsummieren – und sind manchmal höher als die Kosten für das Installieren einer neuen Wärmepumpe. Ist ein solches Gerät älter als 10 Jahre oder erreicht offensichtlich nicht mehr dieselbe Heizleistung wie früher, bei gleichzeitig höherem Energieverbrauch, ist es an der Zeit, einen Austausch in Betracht zu ziehen.

Vorteile eines Austauschs einer alten Wärmepumpe

Der Austausch einer älteren Wärmepumpe bietet mehrere eindeutige Vorteile, von denen höherer Komfort, niedrigere Energiekosten und Zuverlässigkeit über lange Zeit nur einige sind.

Moderne Systeme weisen ein besseres Betriebsverhalten bei gleichzeitig niedrigerem Energieverbrauch auf. Einer der entscheidenden Nutzeffekte ist die höhere Energieeffizienz. Die Wärmepumpen unserer Tage können folgende Werte erreichen:

  • SEER-Werte von bis zu 5 als Maß für die Leistungszahl im Kühlbetrieb über eine volle Saison hinweg
  • SCOP-Werte von bis zu 4 als Maß für die Leistungszahl im Heizbetrieb über eine volle Heizsaison hinweg

Moderne Wärmepumpen verbrauchen beachtlich weniger Elektroenergie als Systeme, die vor mehr als 10 Jahren installiert wurden, sorgen aber für dasselbe Niveau an Wohlfühlklima. Das schlägt sich in niedrigeren monatlichen Energiekosten nieder.

Moderne Wärmepumpen zeichnen sich zudem durch eine bessere Wärmeverteilung und niedrigere Betriebsgeräusche aus.

Hinzu kommt, dass bei neueren Systemen der Instandhaltungsaufwand niedriger ist und kaum Reparaturen anfallen. Ältere Geräte weisen schon einen gewissen Verschleiß auf und müssen daher öfter instand gehalten werden. Moderne Wärmepumpen hingegen sind mit robusterer, integrierter Technologie ausgestattet. Diese Wärmepumpen sind daher zuverlässiger und werden wahrscheinlich nicht unerwartet ausfallen.

Viele Hersteller und Installateure bieten zudem Garantie- und Instandhaltungspläne an. Diese Pläne sorgen für Gelassenheit und über lange Sicht besser kalkulierbare Instandhaltungskosten.

Typen an für einen Austausch geeigneten Wärmepumpen

Vor einem Austausch des Systems sollten Sie sich mit den verschiedenen angebotenen Wärmepumpentechnologien vertraut machen. Welche Wahl die richtige ist, hängt vom Gebäude, der bereits vorhandenen Infrastruktur und vom Heizbedarf ab.

Luftgespeiste vs. Erdwärmepumpen

Es gibt zwei Hauptkategorien an Wärmepumpen.

Luftgespeiste Wärmepumpen entziehen der Außenluft Wärmeenergie. Diese Wärmepumpen sind einfacher zu installieren, insbesondere bei Modernisierungs- und Nachrüstprojekten. Bei Bestandsgebäuden sind diese Wärmepumpen oftmals die am einfachsten realisierbare Variante.

Erdwärme(Geothermie)-Wärmepumpen entziehen dem Erdreich Wärmeenergie. Das Erdreich weist über das gesamte Jahr über annähernd gleiche Temperaturen auf. Derartige Systeme können eine höhere und stets gleiche Energieeffizienz erreichen, erfordern jedoch Erdarbeiten in nicht unerheblichem Umfang. Die Installation solcher Wärmepumpen ist daher deutlich aufwendiger und teurer.

Luft-Luft-Systeme vs. Luft-Wasser-Systeme (an luftgespeisten Wärmepumpen)

Es gibt im Wesentlichen zwei Konfigurationen an luftgespeisten Wärmepumpen.

Luft-Luft-Wärmepumpen sind modulare Systeme und bestehen aus einer Kombination aus einem Außengerät und einem oder mehreren Innengeräten. Diese Systeme ermöglichen Zonenbetrieb. Zonenbetrieb bedeutet, dass die Räume individuell geheizt bzw. gekühlt werden können. Es ist kein umfangreiches Luftkanalsystem erforderlich. Daher sind diese Systeme hocheffizient und enorm anpassbar. Das ist insbesondere bei Bestandsgebäuden und bei Modernisierungsvorhaben von Vorteil.

Luft-Wasser-Wärmepumpen lassen sich mit einem bereits vorhandenen Warmwasserheizsystem mit Heizkörpern und Fußbodenheizungen integrieren. Diese Systeme stellen über einen Warmwasserspeicher auch Warmwasser für den Haushalt bereit und bilden daher eine Gesamtlösung für das Heizen Ihres Zuhauses.

So läuft der Austausch Ihrer Wärmepumpe ab

Der Austausch einer Wärmepumpe ist ein strukturierter, Schritt-für-Schritt und von entsprechend zugelassenen Fachleuten auszuführender Vorgang.

Schritt-für-Schritt auszuführender Austauschvorgang

Die wesentlichen Schritte der Installation sind:

  1. Anfängliche Einschätzung: Der Vorgang beginnt mit einer Begutachtung des Gebäudes. Ein Installateur beurteilt das bereits vorhandene System und seine Komponenten (Kanäle, Heizkörper, Warmwasserspeicher) und die Wärmedämmung.
  2. Entscheidung für ein neues Gerät: Ausgehend von der Größe des Gebäudes, dem Heizbedarf und dem bereits vorhandenen System empfiehlt der Installateur ein Austauschsystem. Dabei kann es sich um ein Luft-Luft-System oder ein Luft-Wasser-System oder auch um ein Erdwärmesystem handeln.
  3. Trennung und Ausbau: Die alte Wärmepumpe wird gefahrlos vom System getrennt und ausgebaut. Zum Schutz unserer Umwelt wird die alte Wärmepumpe nach Möglichkeit verantwortungsvoll einem Recycling zugeführt.
  4. Installieren des neuen Systems: Die neue Wärmepumpe wird eingebaut und an das bereits vorhandene, aus Heizkörpern, Fußbodenheizungen und/oder Innengeräten bestehende Wärmeverteilungssystem angeschlossen.
  5. Optimierung und Inbetriebnahme des Systems: Der Installateur nimmt einen Feinabgleich des Systems vor. Es werden Volumenströme angepasst und Kältemittel-Füllstände überprüft. Schließlich überzeugt sich der Installateur davon, dass alle Komponenten korrekt funktionieren.
  6. Probebetrieb und Übergabe: Nach Fertigstellung der Installation überprüft der Installateur Luftvolumenströme, Temperaturregelung und Bedienelemente und erläutert Ihnen Bedienung und Pflege des neuen Systems.

Das Installieren einer luftgespeisten Wärmepumpe dauert, in Abhängigkeit von der Komplexität des Systems, im Durchschnitt 2 bis 5 Tage.

Weiternutzung vorhandener Infrastruktur

Im Fall eines Austauschs einer alten Wärmepumpe müssen Sie möglicherweise nicht ganz von vorne anfangen. Bei vielen Austauschinstallationen können bereits vorhandene Komponenten weiterverwendet werden. Das senkt sowohl die Kosten als auch den baulichen Aufwand.

Bei Erdwärmesystemen werden die Erdwärmetauscher meist beibehalten. Bei luftgespeisten Systemen können bereits vorhandene Komponenten wie Heizkörper und Warmwasserspeicher möglicherweise weitergenutzt werden.

Vorbereiten Ihres Zuhauses auf das Installationsprojekt

Eine vorausschauende Vorbereitung trägt dazu bei, dass die Installation reibungslos und mit möglichst kurzen Ausfallzeiten vonstattengeht.

Suchen Sie für das Außengerät einen geeigneten Aufstellort, der ausreichend Freiraum für Installation, Luftstrom und Zugang für zukünftige Instandhaltungen aufweist. Eine sachgerechte Platzierung ist sowohl für die Effizienz als auch für eine problemlose Instandhaltung von entscheidender Bedeutung.

Im Rahmen der Installation muss möglicherweise die Stromversorgung kurzzeitig unterbrochen werden, damit Techniker an Elektrokabeln und Kältemittelleitungen arbeiten können. Eine Installation kann mehrere Tage dauern. Daher wäre eine Vorausplanung keine schlechte Idee. Sie können Wohnbereiche einrichten, an denen Sie weniger gestört werden, und Sie können bei Bedarf Zugang vorbereiten, indem Sie Möbel umsetzen.

In einigen Fällen sind Arbeiten vor Beginn der eigentlichen Installation auszuführen, damit das System das bestmögliche Betriebsverhalten erreicht. Zu solchen Arbeiten zählen eine Verbesserung der Wärmedämmung, ein Neubemessen von Heizkörpern oder ein Austausch des Warmwasserspeichers gegen einen moderneren, damit Ihre neue Wärmepumpe auch tatsächlich ihre höchstmögliche Effizienz erreicht.

Auswählen der richtigen Wärmepumpe

Für höchsten Komfort und höchste Effizienz auf lange Zeit ist die Auswahl der richtigen Wärmepumpe von ausschlaggebender Bedeutung. Ihr Installateur nimmt eine korrekte Bemessung einer oder mehrerer Geräte auf den konkreten Heizbedarf Ihres Zuhauses vor. Dadurch ist sichergestellt, dass das System auch tatsächlich die erforderliche Heizleistung erbringt. Ein zu groß oder zu klein bemessenes Gerät kann zu Energieverschwendung, höheren Betriebskosten und niedrigerem Komfort führen.

Achten Sie beim Vergleich von Systemen unbedingt auf die Angaben zur Energieeffizienz. Da wären z. B. der SEER-Wert für die Effizienz im Kühlbetrieb und der SCOP-Wert für die Effizienz im Heizbetrieb. Moderne Geräte können SEER-Werte von bis zu 5 und SCOP-Werte von bis zu 4 erreichen. Solche Geräte zeichnen sich durch ein starkes Betriebsverhalten bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch aus.

Zudem verfügen viele neuen Modelle über intelligente Thermostate und Zonenbetrieb. Mit diesen Geräten können Sie konkrete Räume zu konkreten Zeiten heizen, anstatt unnötigerweise das gesamte Gebäude zu klimatisieren.

Ein Installateur in einem Garten erläutert einem Wohngebäudeeigentümer nach Fertigstellung der Installation die Bedienelemente einer Wärmepumpe
Ein Installateur positioniert ein unscheinbares Wärmepumpengerät neben eine Hecke im Garten

Beauftragung eines professionellen Wärmepumpeninstallateurs

Die Beauftragung eines geeigneten Installateurs ist genauso wichtig wie die Entscheidung für eine geeignete Wärmepumpe. Nur entsprechend geschulte Fachleute können sicherstellen, dass Ihr System korrekt installiert, sachgerecht mit der bereits vorhandenen Infrastruktur kombiniert und auf über lange Zeit bestmögliches Betriebsverhalten optimiert wird. Wenden Sie sich an einen Installateur mit nachweislicher Kompetenz zu Wärmepumpen, einschlägigen Zertifizierungen und praktischen Erfahrungen in Nachrüst- und Modernisierungsprojekten und bereits vorhandener Infrastruktur.

Verlangen Sie stets lückenlose Angebote mit verbindlichen Preisen. Ein Angebot muss sämtliche Arbeiten umfassen, auch das Trennen und Ausbauen des alten Systems, die Inbetriebnahme der neuen Wärmepumpe und das verantwortliche Recyceln/Entsorgen alter Technik.

Seriöse Installateure werden üblicherweise Pläne für die zukünftige Instandhaltung anbieten. Solche Pläne tragen zu Verlängerung der Nutzungsdauer des Systems und zur Aufrechterhaltung der Spitzeneffizienz über lange Zeit hinweg bei.

Zum Schluss lassen Sie sich noch im Voraus die Termine der Installation bestätigen, und versichern Sie sich, dass der Installateur nach Abschluss der Arbeiten eine vollumfängliche Erläuterung des Systems gibt.

Integration mit dem vorhandenen Heizsystem

Beim Austausch einer Wärmepumpe ist die Kompatibilität mit dem System von höchster Wichtigkeit. Nur so sind ein Betriebsverhalten mit höchster Effizienz und eine problemlose Umstellung gegeben. Viele Wohngebäudeeigentümer entscheiden sich für das Beibehalten vorhandener Reservesysteme – typischerweise ein Heizkessel. Dadurch entsteht ein Hybridsystem, mit dem Sie auch zu Zeiten extremer Kälte für Wohlbehagen sorgen können.

Für den Fall, dass Ihre bereits vorhandenen Heizkörper oder Luftkanäle modernisiert werden müssen: Moderne Wärmepumpen können meist so nachgerüstet werden, dass sie mit der bereits vorhandenen Technik kombiniert werden können. Dadurch bleiben Ihnen möglicherweise größere Umbauarbeiten erspart. In einigen Fällen bieten sich Luft-Luft-Systeme an, die keine Luftkanäle benötigen. Das gibt Ihnen zusätzliche Planungsfreiheit für die verschiedenen Typen von Gebäuden.

Wichtig ist auch sicherzustellen, dass neue Thermostate und Regelungen vollumfänglich kompatibel mit Ihrem System sind. Eine Modernisierung auf Regler für invertergeregelte Verdichter oder Heizen im Zonenbetrieb kann eine weitere Steigerung von Effizienz, Komfort und Betriebsverhalten des Systems insgesamt bringen.

Probebetrieb und Optimierung nach Fertigstellung der Installation

Nach Fertigstellung der Installation Ihrer neuen Wärmepumpe muss ein gründlicher Probebetrieb vorgenommen werden. Nur so ist sichergestellt, dass das System das bestmögliche Betriebsverhalten aufweist. Der Installateur überprüft entscheidende Größen wie Luftvolumenstrom, Kältemittel-Füllstände und Temperaturregelung und überzeugt sich auf diese Weise davon, dass Ihr System korrekt funktioniert.

In einigen Fällen sind noch weitere Anpassungen zu Luftvolumenstrom und Zonenbetrieb erforderlich. Das ist insbesondere bei Mehrzonen- oder Hybridsystemen der Fall, damit im gesamten Haus höchstmöglicher Komfort sichergestellt ist.

Im Rahmen der vollumfänglichen Einweisung ganz zum Schluss zeigt Ihnen der Installateur, wie Sie Ihr System betreiben und bedienen. Der Installateur bespricht die routinemäßigen Maßnahmen zur Instandhaltung und erläutert alle Intelligenz-Merkmale wie WLAN-fähige Thermostate und Tools zur Überwachung des Energieverbrauchs, mit denen Sie das Betriebsverhalten Ihres Systems nachvollziehen und die Effizienz im Laufe der Zeit weiter steigern können.

Kosten, Förderungen und langfristige Einsparungen

Kenntnisse zu finanziellen Aspekten helfen Ihnen, informierte Entscheidungen im Zusammenhang mit einem Austausch Ihrer Wärmepumpe zu treffen. Die Gesamtkosten sind vom System und vom Gebäude abhängig. Da jedoch meist viele bereits vorhandenen Komponenten weitergenutzt werden können, ist ein Austauschprojekt typischerweise weniger kostenaufwendig als eine komplett neue Installation.

An den meisten Standorten gibt es Ansprüche auf Fördermittel und finanzielle Zuschüsse. Dadurch können die Investitionskosten zur Modernisierung auf ein effizienteres System gemildert werden. Möglicherweise sind Sie zur Inanspruchnahme von Fördergeldern, Preisnachlässen und/oder Steuerermäßigungen berechtigt.

In Kombination mit niedrigeren Energiekosten, weniger Kosten für Reparaturen und Herstellergarantien wird die Investition in eine moderne Wärmepumpe zu einer auf lange Sicht wirtschaftlich sinnvollen Maßnahme. Im Laufe der Zeit können diese Einsparungen die Vorlaufkosten mehr als nur ausgleichen, und das bei noch höherem Wohnkomfort und noch höherer Energieeffizienz.

Instandhaltung nach dem Austausch einer Wärmepumpe

Damit Ihre Wärmepumpe eine möglichst lange Nutzungsdauer erreicht und lange Zeit ein Betriebsverhalten der Spitzenklasse beibehält, ist eine regelmäßige Instandhaltung unabdingbar. Vereinbaren Sie einen Termin für eine jährliche Instandhaltung – idealerweise vor Beginn der kalten Monate. Dadurch können sich ggf. anbahnende Probleme rechtzeitig erkannt werden, und es ist sichergestellt, dass Ihr System hocheffizient arbeitet. Zudem ist eine solche jährliche Überprüfung in den meisten Garantievereinbarungen vorgeschrieben, und eine solche Überprüfung kann Ihnen auch unerwartete Reparaturkosten ersparen.

Eine routinemäßige Pflege umfasst das Reinigen und ggf. Austauschen von Filtern, eine Sichtprüfung der Wärmetauscherwendeln und das Freihalten des Außengeräts von Bewuchs und sonstigen Hindernissen, damit Luftstrom und Effizienz aufrechterhalten bleiben. Im Rahmen einer professionellen Instandhaltung überprüft der Installateur Kältemittel-Füllstände, Regelungstechnik des Systems und Thermostate. Dadurch ist sichergestellt, dass alle Komponenten des Systems korrekt funktionieren.

Bei einem mit intelligenten Merkmalen zur Überwachung ausgestatteten System können Sie das Betriebsverhalten nachvollziehen und Probleme mit der Effizienz frühzeitig erkennen. Dadurch können Sie schnell die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, damit das Wohlfühlklima in Ihrem Zuhause aufrechterhalten und der Energieverbrauch unter Kontrolle bleibt.

Kernaussagen

Der Austausch Ihrer Wärmepumpe ist eine kluge Investition in Komfort, Energieeffizienz und Zuverlässigkeit über lange Zeit hinweg. Moderne Systeme sind auf niedrigen Energieverbrauch, Vermeiden unerwarteter Probleme und beständiges Betriebsverhalten über Jahre hinweg ausgelegt. Sollte Ihre derzeitige Wärmepumpe in die Jahre kommen und immer mehr Energie verbrauchen oder nicht mehr ausreichend heizen bzw. kühlen können, ist möglicherweise die Zeit zum Handeln gekommen. Durch die Beauftragung eines zugelassenen Installateurs und das Auskundschaften ggf. vorhandener Fördermöglichkeiten können Sie dafür sorgen, dass Ihr Zuhause mit einem zukunftssicheren, energiesparsamen Heizsystem ausgestattet ist.

  • Ein fortgesetztes Reparieren einer alten und ineffizienten Wärmepumpe kann teurer werden als ein Austausch dieser alten Wärmepumpe. Das trifft insbesondere für Systeme zu, die bereits 10 bis 15 Jahre alt sind.
  • Moderne Wärmepumpen erzielen höhere SEER-Werte und höhere SCOP-Werte. Das senkt den Verbrauch von Elektroenergie im Vergleich zu älteren Modellen, und das bei gleichzeitig höherem Komfort.
  • In vielen Fällen können Austauschsysteme in bereits vorhandene Infrastruktur wie Heizkörper, Warmwasserspeicher oder Erdwärmetauscher integriert werden. Das spart Kosten und Zeit für die Installation.
  • Finanzielle Förderungen, Rabatte und Steuernachlässe tragen zur Milderung der Investitionskosten und zur Steigerung der Rendite über lange Sicht bei.
  • Eine regelmäßige jährliche Instandhaltung, mit Reinigen von Filtern und Überprüfung des Betriebsverhaltens, sorgt für eine lange Nutzungszeit und eine hohe Energieeffizienz des Systems – und auch für Ihren Seelenfrieden.

Gehen Sie den nächsten Schritt in Richtung effizienteres und zuverlässigeres Heizsystem.