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Erfahren Sie, wie Sie durch die Umstellung auf eine Wärmepumpe Ihre Energiekosten senken können und welche Faktoren Ihre potenziellen Einsparungen beeinflussen.

Installateur mit einem DAIKIN Altherma Außengerät

Eine Wärmepumpe kann erhebliche Energieeinsparungen im Vergleich zu einem Gas-Brennwertkessel erzielen, wobei diese Einsparungen im Laufe der Zeit voraussichtlich noch steigen werden. Basierend auf einer Simulation von DAIKIN Europe unter Verwendung von Prognosen zu den durchschnittlichen Energiepreisen in der EU könnte ein typischer Haushalt durch Umstieg auf eine Wärmepumpe derzeit fast 250 € pro Jahr einsparen. Die Analyse berücksichtigt auch zukünftige Faktoren wie das Europäische Emissionshandelssystem (ETS) und die CO₂-Steuer, durch die die Kosten für fossile Brennstoffe voraussichtlich weiter steigen werden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Wärmepumpen die Energiekosten senken, welche Faktoren die potenziellen Einsparungen beeinflussen und wie Sie die Rentabilität Ihrer Investition maximieren können.

Es gibt viele Gründe für die Entscheidung für eine Wärmepumpe. Daher hat DAIKIN das Whitepaper Triebkräfte für die Einführung von Wärmepumpen in europäischen Privathaushalten veröffentlicht. Dieses Whitepaper vermittelt aus Fakten abgeleitete Erkenntnisse, anhand derer Kunden informierte Entscheidungen treffen können. Es werden entscheidende Faktoren wie Einsparungen bei Energiekosten, staatliche Förderprogramme, Umweltschutz, Entwicklungsrichtungen bei Regelwerken und Kombinationen aus Wärmepumpen und mit erneuerbarer Energie betriebenen Systemen als zukunftssichere Lösungen für Ihr Zuhause erläutert.

In diesem Artikel befassen wir uns damit, wie Sie mit einer Wärmepumpe dank höherer Energieeffizienz Ihre Energiekosten senken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern können.

wie eine Wärmepumpe funktioniert

Der grundlegende Unterschied zwischen einer Wärmepumpe und einem Gas-Brennwertkessel liegt in der Art und Weise, wie die jeweiligen Systeme Wärme erzeugen. Ein Gas-Brennwertkessel verbrennt einen Brennstoff – ein Vorgang, bei dem selbst bei den modernsten Brennwertkesseln ein Teil der erzeugten Energie verloren geht.

Eine Wärmepumpe hingegen erzeugt keine Wärmeenergie. Stattdessen überträgt sie Wärme aus der Außenluft oder dem Erdreich mithilfe von nur wenig Elektroenergie in Ihr Zuhause. So funktioniert auch ein Kühlschrank – nur in umgekehrter Richtung.

Für Wohngebäude eignen sich hauptsächlich zwei Typen von Wärmepumpen. Beide funktionieren nach dem gleichen Prinzip, beziehen die Wärmeenergie jedoch aus unterschiedlichen Quellen: luftgespeiste Wärmepumpen und Erdwärmepumpen.

Hier erfahren Sie mehr.

Warum Effizienz wichtig ist: Effizienz spart Geld

Eine moderne luftgespeiste Wärmepumpe liefert typischerweise für jede verbrauchte Einheit an Elektroenergie drei bis vier Einheiten an Wärmeenergie. Dieses Verhältnis wird als „Jahresarbeitszahl im Heizbetrieb“ (SCOP, Seasonal Coefficient of Performance) bezeichnet. Daher weisen Wärmepumpen eine wesentlich höhere Energieeffizienz als herkömmliche Heizsysteme auf. Ein Gas-Brennwertkessel mit einem Wirkungsgrad von 90 % wandelt pro Einheit verbrannten Gases weniger als eine Einheit in Wärme um.

Selbst der beste Gas-Brennwertkessel kann mit dem thermodynamischen Vorteil einer Wärmepumpe nicht mithalten.

So senkt eine Wärmepumpe Ihre Energiekosten

Wenn Sie einen Gas-Brennwertkessel durch eine Wärmepumpe ersetzen, steigt Ihr Stromverbrauch. Das wird jedoch nahezu immer durch die Einsparungen bei den Gaskosten ausgeglichen – und genau das ist durch Daten belegt.

Um zu erklären, warum das so ist, schauen wir uns die Zahlen genauer an. Unter Zugrundelegung branchenüblicher Annahmen benötigt ein Gas-Brennwertkessel mit einem Wirkungsgrad von 90 % für jeweils 10.000 kWh, die ein Haushalt für das Raumheizen benötigt, etwa 11.111 kWh Gas. Eine Wärmepumpe mit einem SCOP von ca. 4,2 benötigt zum Erbringen derselben Heizleistung nur etwa 2.395 kWh an Elektroenergie. Das entspricht einer Reduzierung der benötigten Primärenergie um rund 80 %. Das ist auch der Hauptgrund dafür, dass die Kosten für das Heizen mit einer Wärmepumpe unter dem Strich niedriger sind, obwohl eine kWh an Elektroenergie derzeit mehr kostet als eine kWh an Gas.

Was ist mit dem Betriebsverhalten bei kaltem Wetter?

Eine häufig geäußerte Sorge besteht darin, ob Wärmepumpen auch im Winter zuverlässig funktionieren. Moderne luftgespeiste Wärmepumpen sind so ausgelegt, dass sie auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen effizient arbeiten. Die Produktreihe von DAIKIN beispielsweise ist für eine effektive Heizleistung bis zu -25 °C ausgelegt. Im europäischen Winter erreichen die Temperaturen selbst in den kältesten Wintern selten solche Extreme, d. h. dass Kälteeinbrüche die Einsparpotenziale nicht beeinträchtigen. Bereitgestellte Energie und Effizienz nehmen bei niedrigeren Temperaturen zwar ab, doch heutige Systeme sind so ausgelegt, dass sie damit problemlos umgehen können.

Prognostizierte Einsparungen über 10 Jahre

Eine der ausführlicheren Analysen zu den Betriebskosten von Wärmepumpen finden Sie im Whitepaper Drivers to Heat Pump Adoption by European Households („Gründe für die Einführung von Wärmepumpen in europäischen Haushalten“). In diesem Artikel werden die prognostizierten Betriebskosten einer Wärmepumpe und eines Gas-Brennwertkessels über einen Zeitraum von 10 Jahren verglichen.

Der Vergleich basiert auf einem standardisierten Szenario: ein Haushalt mit einem jährlichen Raumheizbedarf von 10.000 kWh. Dies entspricht in etwa einem Neubau mit rund 200 m² oder einem mittelgroßen Sanierungsprojekt mit bis zu 120 m² und einer niedrigeren Energieeffizienzklasse (etwa EPC-Klasse E). Das Modell geht bei dem Wärmepumpensystem von einer Fußbodenheizung und beim Gas-Brennwertkessel von Heizkörpern aus.

Unter diesen Annahmen zeigt das Modell, dass eine Wärmepumpe über den gesamten Zeitraum von 10 Jahren niedrigere Betriebskosten verursacht als ein Gas-Brennwertkessel, wobei die Einsparungen im Laufe der Zeit zunehmen.

Wichtig ist zu beachten, dass diese Ergebnisse auf einer Reihe von Annahmen über zukünftige Energiepreise und politische Entwicklungen basieren.

Jährliche Einsparungen: wichtigste Ergebnisse

  • Ungefähre kumulierte Einsparungen bei den Betriebskosten: In etwa 2.600 € über 10 Jahre beim Vergleich einer Wärmepumpe mit einem Gas-Brennwertkessel
  • Typische jährliche Einsparungen bei den Betriebskosten: in etwa 240–314 € pro Jahr, die im modellierten Szenario im Laufe der Zeit zunehmen
  • Was wird verglichen: Diese Zahlen vergleichen die jährlichen Betriebskosten für das Heizen (nur Energiekosten) mit Wärmepumpe und mit Gas-Brennwertkessel. Kosten für Anschaffung, Installation, Wartung und Finanzierung sind nicht enthalten.

Zentrale Thesen bei der Modellierung: Die Berechnung basiert auf den durchschnittlichen Energiepreisen der EU27 (Eurostat), einem Heizbedarf von 10.000 kWh/Jahr und den prognostizierten Auswirkungen von ETS2 und CO₂-Steuer.

Diese Zahlen basieren auf einem standardisierten Modellszenario und stellen keine Vorhersage der tatsächlichen Haushaltskosten dar. Die tatsächlichen Einsparungen sind von Faktoren wie der Gesamtenergieeffizienz Ihres Hauses, den Energiepreisen vor Ort, ggf. verfügbaren Fördermitteln, dem Klima, der Auslegung des Systems und der Qualität der Installation abhängig.

Die vollständige Methodik, die Modellannahmen und detaillierte Prognosen für die einzelnen Jahre finden Sie im herunterladbaren Whitepaper.

Warum steigen die Einsparungen mit der Zeit?

Zwar gehen Vorhersagen zu Preisen nach 2032 über den Rahmen dieses Projekts hinaus, wurden jedoch vorgenommen, um die nach 2035 deutlich höheren Auswirkungen von EHS und CO₂-Steuer hervorzuheben, zumal dadurch fossile Brennstoffe für Privathaushalte wesentlich teurer werden.

Eine Wärmepumpe ist nicht nur heute günstiger im Betrieb, sie ist auch auf den Energiemarkt ausgelegt, auf den sich Europa zubewegt. Da Elektroenergie zunehmend aus erneuerbaren Quellen stammt und fossile Brennstoffe mit zusätzlichen CO₂-Kosten belastet werden, werden Wärmepumpen langfristig wirtschaftlich noch überzeugender.

Faktoren mit Auswirkungen auf die Einsparungen

Kein Haushalt ist wie der andere, und die folgenden Variablen können einen erheblichen Einfluss auf die tatsächlich erreichbaren Energieeinsparungen haben:

  • Das bereits vorhandene Heizsystem:
    Je älter und ineffizienter der zurzeit vorhandene Heizkessel ist, desto größer sind die anfänglichen Einsparungen. Veraltete Niedertemperaturkessel werden europaweit aus dem Verkehr gezogen, und der Austausch gegen eine Wärmepumpe bringt einen größeren Effizienzsprung mit sich als die früher übliche Umrüstung auf ein neueres Brennwertmodell.
  • Größe und Layout des Hauses:
    Die Größe und das Layout des Hauses wirken sich unmittelbar auf das Einsparpotenzial aus. Größere Häuser profitieren am meisten von der Effizienz einer Wärmepumpe, insbesondere wenn sich der Wärmebedarf gleichmäßig auf offen gestaltete Räume verteilt. In Häusern mit vielen kleinen oder nur geringfügig miteinander verbundenen Räumen erfolgt das Heizen ggf. ungleichmäßig. Dadurch wird das System stärker beansprucht. Die Deckenhöhe, die Anzahl der Stockwerke und die Wärmeverteilung im Gebäude spielen ebenso eine Rolle wie die korrekte Dimensionierung des Systems. Eine zu kleine Wärmepumpe wird Schwierigkeiten haben, den Bedarf zu decken, eine überdimensionierte Wärmepumpe hingegen arbeitet weniger effizient und verursacht unnötig hohe Betriebskosten.
  • Wärmedämmung des Hauses:
    Je besser die Wärmedämmung eines Hauses ist, desto niedriger fallen die Wärmeverluste aus und desto weniger muss das System arbeiten. Eine gute Dämmung des Dachbodens und von Hohlwänden und eine Doppelverglasung tragen allesamt zu höherer Effizienz und niedrigeren Betriebskosten bei. Falls die derzeitige Wärmedämmung Ihres Hauses eher nicht mehr den Ansprüchen genügt, wird eine Modernisierung der Wärmedämmung vor oder parallel zur Installation der Wärmepumpe wahrscheinlich die beste finanzielle Entscheidung sein, die Sie treffen können.
  • Die Heizwärmetauscher:
    Falls Ihr Haus mit für einen Hochtemperatur-Gaskessel ausgelegten Heizkörpern ausgestattet ist, müssen diese möglicherweise modernisiert oder ergänzt werden, damit die Wärmepumpe mit maximaler Effizienz arbeiten kann.
  • Energiepreise vor Ort:
    Die Gas- und Strompreise unterscheiden sich zwischen den einzelnen Ländern und auch innerhalb der Länder erheblich. Die konkret erzielbaren Einsparungen werden im Wesentlichen vom Verhältnis zwischen Gas- und Strompreisen auf dem jeweiligen Markt bestimmt. In Märkten, in denen dieses Verhältnis günstiger ist – beispielsweise dort, wo Strom relativ günstig oder Gas besonders teuer ist –, können die Einsparungen über dem EU-Durchschnitt liegen.

Sind Wärmepumpen bezüglich Grundgebühren von Vorteil?

Grundgebühren sind die monatlichen Grundgebühren, die Ihr Energieversorger für Ihren Anschluss an das Gasnetz bzw. an das Stromnetz erhebt, unabhängig vom tatsächlichen Energieverbrauch.

Wenn Sie auf Wärmepumpe umstellen und den Gasanschluss kündigen, entfällt die Grundgebühr für Gas gänzlich. Dieser Vorteil wird bei der Berechnung der erwarteten Rendite durch die Haushalte oft übersehen.

Allerdings entscheidet sich nicht jeder Haushalt dafür, ganz auf Gas zu verzichten. Manche Haushalte behalten den Gasanschluss zum Kochen oder als Reserve für die Warmwasserbereitung bei. In diesen Fällen sind weiterhin beide Grundgebühren zu zahlen. Die Entscheidung, ob der Gasanschluss gekündigt werden soll, besprechen Sie am besten mit Ihrem Installateur und mit Ihrem Energieversorger.

Eine Frau wäscht die Wäsche unter Nutzung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und freut sich über Energieeinsparungen
Gemütliches Schlafzimmer, geheizt durch eine Wärmepumpe, die für Energieeinsparungen und Komfort sorgt

Wahl eines für eine Wärmepumpe geeigneten Stromtarifs

Da eine Wärmepumpe vollständig mit Strom betrieben wird, hat die Wahl Ihres Stromtarifs einen direkten und erheblichen Einfluss auf Ihre Betriebskosten. Dies ist einer Ihrer am besten funktionierenden Hebel, und einer, der viel zu wenig genutzt wird.

Zeitabhängige Tarife

Bei zeitabhängigen Tarifen gelten je nach Tageszeit unterschiedliche Preise. In Nebenzeiten, typischerweise nachts von etwa 23 Uhr bis 7 Uhr morgens, können die Preise deutlich günstiger sein als tagsüber. Eine Wärmepumpe mit gut programmierten Zeitplänen kann diese Zeiten nutzen und die Wärmekapazitäten Ihres Hauses oder den Warmwasserspeicher während der günstigen Stunden vorheizen und so den Anteil des Energieverbrauchs zu Zeiten mit Spitzenpreisen reduzieren.

Einige Energieversorger bieten mittlerweile speziell auf Betreiber von Wärmepumpen zugeschnittene Tarife an. Diese Tarife berücksichtigen, dass Wärmepumpen Strom in längeren, gleichmäßigeren Blöcken statt in scharfen Spitzen verbrauchen. Bei diesem Muster ist die Bereitstellung durch das Netz kostengünstiger, und das belohnen manche Anbieter durch günstigere Tarife. Daher lohnt es sich, vor der Installation die Angebote mehrerer Anbieter zu vergleichen und diesen Vergleich vor der jährlichen Verlängerung des Tarifs neu vorzunehmen.

Überwachen des Energieverbrauchs und Kostensenkung durch intelligente Regelungen

Die Überwachung des Energieverbrauchs Ihrer Wärmepumpe ist eine der einfachsten Möglichkeiten, Einsparungen sicherzustellen. Die meisten modernen Geräte bieten eine integrierte Überwachung über ein Display oder eine App, die Echtzeit- und Verlaufsdaten liefert. Dadurch können Sie Ineffizienzen oder erste Anzeichen einer Störung bereits erkennen, bevor zusätzliche Kosten entstehen.

In Kombination mit einem intelligenten Stromzähler können weitere Einsparungen erzielt werden. Für die Nutzung von zeitabhängigen Tarifen, bei denen Strom außerhalb der Spitzenzeiten deutlich günstiger ist, sind in der Regel intelligente Stromzähler erforderlich. Intelligente Regelungen, wie sie bei DAIKIN Systemen verfügbar sind, können dann Heizung und Warmwasserbereitung automatisch auf diese kostengünstigeren Zeitfenster abstimmen. Ein intelligenter Thermostat kann das alles noch weiter optimieren. Ein solcher Thermostat „erlernt“ Ihre Gewohnheiten und passt sich entsprechend an. Diese Tools in Kombination können Ihre monatlichen Stromkosten deutlich senken, ganz ohne Kompromisse beim Wohnkomfort.

Kombinieren einer Wärmepumpe mit Solarkollektoren

Für Haushalte, die ihre Stromkosten noch weiter senken möchten, ist die Kombination einer Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach eine der effektivsten verfügbaren Optionen. Da eine Wärmepumpe mit Elektroenergie betrieben wird, führt jeder Solarstrom, den Sie auf Ihrem Dach selbst erzeugen und direkt verbrauchen, anstatt ins Netz einzuspeisen, unmittelbar zu niedrigeren Stromkosten.

Wärmepumpen und Solarkollektoren weisen keine perfekt zueinander passenden saisonalen Profile auf: Photovoltaikanlagen erzeugen den meisten Strom im Sommer, während Raumheizung vorwiegend im Winter benötigt wird. Dennoch erzielt eine solche Kombination erhebliche Einsparungen, insbesondere bei der über das gesamte Jahr hinweg benötigen Warmwasserbereitung. Batteriespeicher können im Sommer überschüssig erzeugten Strom für die spätere Nutzung speichern und so zum Ausgleichen saisonaler Schwankungen beitragen.

Untersuchungen von DAIKIN Europe zur Synergie zwischen Photovoltaik und Wärmepumpen zeigen, dass die Eigenverbrauchsquote (der Anteil des Solarstroms, der direkt vom Haushalt genutzt und nicht ins Netz eingespeist wird) durch eine intelligente Kombination beider Systeme deutlich gesteigert werden kann.

Staatliche Zuschüsse und finanzielle Förderungen

Staatliche Zuschüsse und Förderprogramme können die Anschaffungskosten für die Installation einer Wärmepumpe erheblich senken. In ganz Europa bieten viele nationale, regionale und lokale Behörden finanzielle Unterstützung an, um so die Umstellung auf postfossiles Heizen zu fördern.

Welche Arten von Unterstützung verfügbar sind, ist von Land zu Land unterschiedlich. Formen einer solchen Unterstützung sind Zuschüsse, steuerliche Anreize, zinsgünstige Darlehen oder auch andere Finanzierungsmechanismen. Auch die Förderkriterien, die Höhe der Fördermittel und die Antragsverfahren unterscheiden sich und können sich im Laufe der Zeit ändern.

Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie prüfen, welche Förderprogramme derzeit in Ihrer Region verfügbar sind und ob Sie die Voraussetzungen erfüllen. Am konkreten Ort verfügbare Fördermaßnahmen können einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten der Installation und die Amortisationszeit einer Wärmepumpe haben.

Wie lang ist die Amortisierungszeit für eine Wärmepumpe?

Die Amortisationszeit – also die Zeit, die benötigt wird, bis die kumulierten Energieeinsparungen die anfänglichen Installationskosten gedeckt haben – ist eine der am häufigsten gestellten Fragen zu Wärmepumpen.

Die Antwort lautet: Das ist unterschiedlich und abhängig von den Installationskosten und den jährlich erzielten Einsparungen und davon, ob finanzielle Zuschüsse gewährt wurden.

Für einen Haushalt, der einen veralteten, ineffizienten Gas-Brennwertkessel in einem gut wärmegedämmten Haus ersetzt, sind Amortisationszeiten von 7 bis 12 Jahren realistisch. Haushalte, die Öl- oder Flüssiggasanlagen austauschen – hier sind die Einsparungen bei den Brennstoffkosten größer, da diese Brennstoffe teurer sind als Erdgas –, können mit einer schnelleren Amortisation rechnen.

Reale Häuser, reale Einsparungen

Die in diesem Artikel genannten Zahlen zu Einsparungen basieren auf modellierten Durchschnittswerten für ein Standardhaus. Die individuellen Ergebnisse variieren, und der beste Weg, um zu verstehen, was eine Wärmepumpe für Ihr konkretes Haus bringen würde, ist die Beauftragung einer professionellen Begutachtung.

In der Praxis nehmen von DAIKIN zertifizierte Installateure vor der Installation eine detaillierte Begutachtung Ihres Hauses vor. Diese Spezialisten bewerten Faktoren wie das zurzeit vorhandene Heizsystem, den Wärmedämmungsgrad des Hauses, den Zustand von Heizkörpern und ggf. Fußbodenheizung sowie die Warmwasserversorgung. Auf dieser Grundlage kann Ihnen der Installateur eine realistische Abschätzung zu Einsparungen und Amortisationszeit für die konkrete Immobilie geben, und Sie müssen sich nicht auf EU- oder nationale Durchschnittswerte verlassen.

Die Installation einer Wärmepumpe wirkt sich zudem positiv auf die Energieeffizienzklasse Ihres Hauses aus, was wiederum den Marktwert Ihrer Immobilie steigern kann.

Fazit

Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Der Betrieb einer Wärmepumpe ist durchweg kostengünstiger als der eines Gas-Brennwertkessels, und diese Einsparungen erhöhen sich noch, wenn die Gaspreise aufgrund der CO₂-Steuer steigen. Für einen typischen EU-Haushalt mit einem Heizbedarf von 10.000 kWh belaufen sich die kumulierten Einsparungen bei den Energiekosten auf der Grundlage der Durchschnittspreise in der EU27 über einen Zeitraum von 10 Jahren auf etwa 2.602 €, und die Entwicklung über diesen Zeitraum hinaus zeigt deutlich nach oben. Die tatsächlichen Einsparungen für Ihr Zuhause hängen von der Wärmedämmung, dem zurzeit vorhandenen System, den Tarifen und den örtlichen Preisen ab, jedoch wird mit der Zeit der strukturelle Vorteil einer Wärmepumpe gegenüber einem Gas-Brennwertkessel immer deutlicher. Wenn Sie herausfinden möchten, was dies in der Praxis bedeutet, ist eine kostenlose Hausbegutachtung durch einen qualifizierten Installateur der beste Ausgangspunkt.

Kernaussagen

  • Wärmepumpen sorgen unmittelbar für Kosteneinsparungen, die im Laufe der Zeit sogar steigen. Basierend auf dem in diesem Artikel verwendeten Modell könnte ein typischer Haushalt über 10 Jahre hinweg rund 2.602 € im Vergleich zu einem Gas-Brennwertkessel einsparen, wobei die Einsparungen im Laufe der Zeit voraussichtlich steigen werden.
  • Der Hauptgrund für niedrigere Energiekosten ist der niedrigere Energieverbrauch. Bei einem Heizbedarf von 10.000 kWh benötigt eine Wärmepumpe rund 80 % weniger Primärenergie als ein Gas-Brennwertkessel. Dadurch werden die höheren Strompreise ausgeglichen.
  • Wärmepumpen sind deutlich effizienter als Brennwerttechnik. Eine moderne Wärmepumpe stellt mit 1 Einheit Elektroenergie in der Regel 3–4 Einheiten Wärmeenergie bereit, während selbst hocheffiziente Gas-Brennwertkessel weniger als 1 Einheit nutzbare Wärmeenergie pro verbrauchter Gaseinheit erzeugen.
  • Wärmepumpen transportieren Wärmeenergie, anstatt Wärmeenergie zu erzeugen. Der Heizprozess ist grundsätzlich effizienter, denn Wärmepumpen entziehen der Luft oder dem Boden Wärme, anstatt Brennstoff zu verbrennen.
  • Die tatsächlichen Einsparungen sind vom konkreten Haus und vom konkreten System abhängig. Faktoren wie der Wärmedämmungsgrad, die Dimensionierung des Systems, Energietarife und Energiepreise vor Ort wirken sich auf die Ergebnisse aus. Das Einsparungspotenzial kann am besten durch eine professionelle Begutachtung abgeschätzt werden.

Weitere Gründe für die Entscheidung für eine Wärmepumpe