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Warum eine Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung so gut funktioniert

Lesende Frau sitzt barfüßig auf einem Holzfußboden und genießt den Komfort einer Fußbodenheizung

Falls Sie nach einem System suchen, das für hohen Wohnkomfort zu jeder Jahreszeit sorgt, bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten und hoher Energieeffizienz, finden Sie in Kombinationen aus Fußbodenheizungen und Wärmepumpen die ideale Lösung. Beide Komponenten werden mit niedrigen Wassertemperaturen betrieben. Daher erreichen diese Kombinationen einen höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Heizwärmetauscher und tragen zur Senkung von Kosten und Emissionen bei. In diesem Leitfaden zeigen wir auf, warum und wie eine Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung so gut funktioniert und welche Vorteile diese Kombination bezüglich Komfort, Kosten und Nachhaltigkeit bringt.

Die Zukunft von Heizen und Kühlen im Wohnbereich

Europaweit befindet sich das Wohnraumheizen im Wandel. Die treibenden Faktoren dabei sind strengere Vorgaben zum Energieverbrauch, steigende Preise bei Brennstoffen und ein immer stärkeres Umweltbewusstsein.

Wegweisend dabei sind Kombinationen aus Fußbodenheizung und Wärmepumpe. Diese Technologie stellt eine hocheffiziente und unglaublichen Wohnkomfort spendende Alternative zu herkömmlichen mit Brennstoffen betriebenen Systemen dar, und das auch noch mit besserer CO₂-Bilanz. Das gilt sowohl für das Heizen als auch für das Kühlen.

Wohngebäudeeigentümer sind von der gleichmäßigen Wärmeverteilung und den niedrigeren Betriebskosten begeistert. Hinzu kommt die Freiheit bei der Auslegung, da es ja keine sperrigen Heizkörper gibt, die zu berücksichtigen sind.

Was hat es nun mit diesen beiden Technologien auf sich, dass sie so gut zueinanderpassen? Warum werden Fußbodenheizungen am besten mit einer luftgespeisten Wärmepumpe betrieben?

In diesem Artikel werden wir uns genauer mit Wissenschaft, Zweckmäßigkeit und Nachhaltigkeit von Wärmepumpen für Fußbodenheizung und Warmwasserbereitung befassen und dabei diese und viele weitere Fragen beantworten.

Was ist eine „Fußbodenheizung“?

Wenn Sie jemals über einen angenehm warmen, obwohl gefliesten Fußboden gegangen sind, wissen Sie schon, wie komfortabel und luxuriös sich eine Fußbodenheizung anfühlt.

Eine Fußbodenheizung heizt das Zuhause anhand eines in den Fußboden verlegtes Netzwerks aus Rohren anstatt durch Heizkörper an den Wänden.

Das führt nicht nur zu einem wohligen Gefühl an den Füßen, sondern zu einer viel gleichmäßigeren Verteilung der Wärme im Raum. Es gibt also keine zu warmen oder zu kalten Stellen und auch keine ungemütliche Zugluft mehr, wie wir das von Heizkörpern an den Wänden kennen. Zudem wird weniger Staub aufgewirbelt, und die Raumluftqualität ist grundsätzlich höher.

Das liegt daran, dass eine Fußbodenheizung auf Strahlungswärme basiert. Dadurch werden Oberflächen und Objekte gemächlich erwärmt. Heizkörper hingegen funktionieren durch die Zirkulation warmer Luft.

Zudem sind bei wasserbetriebenen Fußbodenheizungen die Vorlauftemperaturen des Wassers mit 25 °C bis 35 °C deutlich niedriger als die 45 °C bis 75 °C bei Heizungen mit Heizkörpern.

Diese niedrigeren Betriebstemperaturen können zu einer Senkung des Energieverbrauchs um 10 % bis 15 % im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen führen.

Das ist zugleich einer der wesentlichen Gründe dafür, das eine Wärmepumpe die perfekte Energiequelle für eine Fußbodenheizung ist. DAIKIN Wärmepumpen eignen sich ideal für ein Kombinieren mit wasserbetriebenen Fußbodenheizungen.

Warum sind Wärmepumpe und Fußbodenheizung das perfekte Paar?

Eine Wärmepumpe ist ein innovatives System für postfossiles Heizen und Kühlen. Mit der Abwendung der Gesellschaft weg von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Alternativen steigt die Popularität der Wärmepumpe immer weiter an.

Eine Wärmepumpe extrahiert bereits vorhandene Wärmeenergie aus der Luft, aus dem Erdreich oder aus Wasser und transportiert diese Energie von der Außenwelt in das Innere des Gebäudes. Herkömmliche Systeme hingegen erzeugen Wärmeenergie durch das Verbrennen fossiler Energieträger.

Das Wirkprinzip von Wärmepumpen ist mit dem von Kühlschränken identisch. Der einzige Unterschied besteht darin, dass dieser Prozess bei Kühlschränken nicht umgekehrt werden kann. Wenn Sie genauer an der Technologie hinter alledem interessiert sind, finden Sie in unserem Leitfaden Wie funktioniert eine Wärmepumpe? ausführliche Informationen.

Luftgespeiste Wärmepumpen lassen sich auf einfache Weise installieren und sind daher der im Wohnbereich am weitesten verbreitete Typ von Wärmepumpen. Diese Wärmepumpen extrahieren Wärmeenergie aus der Außenluft. Das funktioniert sogar noch bei Temperaturen von bis zu -28 °C.

Die hohe Energieeffizienz von Wärmepumpen

Zu weiteren Vorteilen von Wärmepumpen gehören die niedrigen Betriebskosten und das zu jeder Jahreszeit zuverlässige Heizen bzw. Kühlen mit unglaublich hoher Energieeffizienz.

  • Eine Wärmepumpe kann für jede 1 kWh verbrauchter Elektroenergie 3 bis 5 kWh Wärmeenergie abgeben. Damit ist eine Wärmepumpe unter optimalen Bedingungen um 300 % bis 500 % effizienter als herkömmliche Gas-Brennwertkessel.
  • Ihre höchste Effizienz erreichen Wärmepumpen, wenn sie Wasser auf eher niedrigere Temperaturen erwärmen, und Fußbodenheizungen wiederum sind speziell auf diese niedrigen Wassertemperaturen ausgelegt.
  • Bei einer Fußbodenheizung zirkuliert warmes Wasser durch eine große Fußbodenfläche. Daher kann die Fußbodenheizung einen Raum schon bei Wassertemperaturen von in etwa 30 °C auf wohlige Temperaturen heizen.

Weitere Informationen über die Effizienz von Wärmepumpen finden Sie in unserem gesonderten Leitfaden Wie funktioniert eine Wärmepumpe?.

Gleichbleibendes Raumklima, beständige Behaglichkeit

Eine Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung kann die Vorlauftemperatur konstant halten. Dadurch ist die Anzahl an Ein/Aus-Zyklen deutlich niedriger als bei Systemen mit herkömmlichen Thermostatregelungen.

Das wiederum sorgt für ein gleichbleibendes Raumklima und für eine längere Nutzungsdauer des Systems, da das System keine Schwerstarbeit leisten muss.

Sie als Wohngebäudeeigentümer profitieren von niedrigeren Energiekosten, einem praktisch nicht hörbaren Heizsystem und beständiger Behaglichkeit statt Warm/Kalt-Schwankungen.

Aus diesem Grund entscheiden sich mehr und mehr Betreiber von DAIKIN Wärmepumpen für eine Wasser-Fußbodenheizung als Heizwärmetauscher.

Was bedeutet „niedrige Vorlauftemperatur“ und warum ist das wichtig?

Einfach gesagt, bei einer Fußbodenheizung kann die Wärmepumpe mit niedrigeren, energetisch günstigeren Wassertemperaturen arbeiten.

Etwas technischer ausgedrückt, ergibt sich der Nutzeffekt aus dieser Kombination aus der Wasser-Vorlauftemperatur (Leaving Water Temperature, LWT) – das ist die Temperatur des Wassers beim Verlassen der Wärmepumpe, also vor der Zufuhr zum Heizsystem.

Bei einer Fußbodenheizung reicht eine Vorlauftemperatur von typischerweise 25 °C bis 35 °C aus, um eine Wohlfühltemperatur im Raum aufrechtzuerhalten. Bei an Wände installierten Heizkörpern hingegen sind zum Erreichen derselben Temperaturniveaus Vorlauftemperaturen von 45 °C bis 75 °C erforderlich, und die Wärmepumpe muss deutlich schwerer arbeiten.

So kann z. B. eine DAIKIN Altherma-Wärmepumpe mit optimaler Vorlauftemperatur einen um bis zu 20 % niedrigeren Energieverbrauch aufweisen als herkömmliche Hochtemperatursysteme.

Kann eine Fußbodenheizung Ihr Zuhause auch kühlen?

Wussten Sie schon, dass dieses System Ihr Zuhause auch kühlen kann, obwohl es ja FußbodenHEIZUNG heißt?

Moderne Wärmepumpen verfügen über einen Umkehrbetrieb und können das Rohrnetzwerk der Fußbodenheizung auch mit kaltem Wasser beschicken. Auf diese Weise kann das System als Raumkühlsystem genutzt werden, z. B. im Sommer. Das System absorbiert im Raum unerwünschte Wärme und transportiert diese Wärme in die Außenwelt.

Dieses Verfahren der „Strahlungskühlung“ sorgt für beständiges Wohlbefinden und kühlt die Raumluft, ganz ohne kalte Zugluft und ohne Ansammlung von Kondenswasser.

Das Kühlen eines gut wärmegedämmten Wohnhauses mittels Fußbodenheizung kostet, in Abhängigkeit von Klima und Nutzungsverhalten, möglicherweise nicht mehr als 30 € bis 50 € im Jahr.

Da die Sommer europaweit immer wärmer werden, können Fußbodenheizung und Kühlen mit Fußbodenheizung zu Ihrem Wohlbefinden zu jeder Jahreszeit beitragen, mit nur einer einzigen Wärmesystemkombination.

Was sind die Hauptkomponenten eines Heizsystems mit Fußbodenheizung?

Ein komplettes Heizsystem mit Fußbodenheizung besteht aus folgenden Komponenten:

  • Eine Wärmepumpe: Die Wärmepumpe ist das Herzstück des Systems. Eine Wärmepumpe extrahiert Wärmeenergie aus der Luft, aus dem Erdreich oder aus Wasser und stellt damit ein energieeffizientes Verfahren für das Heizen dar.
  • Rohrleitungen und Heizkreisverteiler: Warmes bzw. kaltes Wasser wird durch im Fußboden verlegte langlebige PE-X-Rohre oder Mehrschichtverbundrohre gleitet. Diese Rohre sind an einen Heizkreisverteiler angeschlossen, der die Volumenströme durch die einzelnen Kreise regelt.
  • Thermostate und intelligente Regelungen: Thermostate und intelligente Regelungen sorgen dafür, dass jede einzelne Zone des Systems (individuelle Räume oder Bereiche) den optimalen Komfort bieten, ohne Energie zu verschwenden.
  • Wärmedämmung und Estrich: Ein leistungsfähiges System braucht eine qualitativ hochwertige Wärmedämmung unter den Rohrleitungen, damit keine Wärmeenergie in den Boden darunter verloren geht. Eine Schicht Estrich über den Rohren fungiert als Wärmespeicher.

Bei korrekter Auslegung und Installation funktionieren diese Komponenten in voller Harmonie miteinander und bilden ein sehr reaktionsfähiges und effizientes Klimatisierungssystem mit langer Nutzungsdauer.

Falls gewünscht, erarbeiten Spezialisten von DAIKIN als der Lieferant von Wärmepumpen und intelligenten Regelungen mit Ihnen und Ihrem Installateur der Fußbodenheizung die Systemauslegung gemeinsam, damit der maximale Nutzeffekt für Sie gegeben ist.

Welche Typen von Wärmepumpen werden für Fußbodenheizungen genutzt?

  • Luftgespeiste Wärmepumpen – Diese Wärmepumpen entziehen der Außenluft Wärmeenergie, selbst bei Temperaturen unter null, und nutzen diese Wärmeenergie zum energieeffizienten Heizen der Räume. Bei manchen Modellen von Wärmepumpen kann dieser Prozess umgekehrt werden und die Räume kühlen. Aufgrund ihrer Flexibilität und ihrer relativ niedrigen Installationskosten herrschen diese Wärmepumpen auf dem Markt für den Wohnbereich vor. Diese Wärmepumpen können auf einfache Weise mit Fußbodenheizungen kombiniert werden.
  • Erdwärmepumpen – entziehen über in den Erdboden eingelassene Wärmetauscherschleifen dem Erdreich Wärmenergie. Diese Wärmepumpen erreichen sehr hohe Effizienzwerte, benötigen jedoch recht große Grundstücksflächen bzw. Bohrungen und sind daher teurer in der Installation.
  • Wassergespeiste Wärmepumpen – Diese Wärmepumpen sind weniger verbreitet, eignen sich jedoch durchaus für Wohngebäude in der Nähe von Seen oder Flüssen. Auch diese Wärmepumpen zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz und eine schwankungsfreie Abgabe von Wärmeenergie aus.

Die Entscheidung, welche Wärmepumpe am besten für Ihre Fußbodenheizung geeignet ist, hängt von einer Reihe von konkreten Gegebenheiten ab.

Bei DAIKIN finden Sie zu allen Varianten von Wärmepumpen maßgeschneiderte Lösungen, einschließlich Beratung durch Spezialisten schon von der Idee an. Sie können also darauf vertrauen, dass Sie das für Ihr Zuhause und das Klima vor Ort optimale Heizsystem erhalten werden.

Was ist der Unterschied zwischen einer mit Wasser betriebenen Fußbodenheizung und einer Elektro-Fußbodenheizung?

Kombinationen aus DAIKIN Wärmepumpen und Fußbodenheizung sind hervorragende Heizsysteme. Es gibt jedoch auch elektrisch betriebene Fußbodenheizungen, und es kann sich lohnen, beide Typen in Betracht zu ziehen.

Wie bereits erwähnt, erreichen wasserbasierte Systeme in Kombination mit Wärmepumpen dank der niedrigen Wasser-Vorlauftemperaturen sehr hohe Effizienzwerte.

Elektrisch betriebene Systeme hingegen sind von externen Wärmequellen unabhängig und verursachen typischerweise zwei- bis dreimal so hohe Betriebskosten als ein von einer DAIKIN Wärmepumpe gespeistes wasserbetriebenes System.

Daraus ergeben sich über eine Heizsaison hinweg deutlich höhere Betriebskosten.

Entscheidende Vorteile einer Fußbodenheizung

Für die Entscheidung für eine Kombination aus Fußbodenheizung und Wärmepumpe gibt es viele Gründe. Schließlich bietet eine solche Kombination mehrere Vorteile bezüglich Lebensstil und Wirtschaftlichkeit.

Dazu gehören:

  • Nur minimale Instandhaltung – nur gelegentliche Inspektionen des Heizkreisverteilers und eine jährliche Überprüfung der Wärmepumpe erforderlich
  • Leise im Betrieb – praktisch nicht zu hörendes System, keine brummenden Ventilatoren und keine tickenden Heizkörper
  • Problemlos in intelligente Hausautomations-Systeme integrierbar – für Fernüberwachung und -bedienung und Programmierung von Zeitplänen für optimalen Energieverbrauch
  • Mit Systemen erneuerbarer Energie kombinierbar – z. B. mit Solaranlagen auf dem Dach zur weiteren Steigerung der Effizienz und zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen
  • Zukunftssicheres ZuhauseSchutz gegen starke Schwankungen der Energiepreise und damit vorhersehbare, niedrigere Betriebskosten
Vater liest seinem Kind ein Buch vor, beide barfuß auf dem Fußboden sitzend
Frau sitzt barfuß im Sessel, lächelt und schaut nach oben

Installieren einer Fußbodenheizung – kurz und bündig

Sehr einfach gesagt, erfolgt das Installieren einer Fußbodenheizung in den folgenden fünf Grundschritte:

  • Schritt 1: Auf den Fußbodenuntergrund wird eine hochwirksame Wärmedämmung aufgebracht.
  • Schritt 2: Auf diese Wärmedämmung wird das Rohrleitungsnetzwerk verlegt. Dank sorgfältiger Berechnung stellen diese Rohrleitungsschleifen eine gleichmäßige Verteilung der Wärmeenergie sicher.
  • Schritt 3: Die Rohre werden auf robuste Weise am Fußboden befestigt und anschließend mit Estrich übergossen.
  • Schritt 4: Wenn der Estrich ausgehärtet ist, wird die Wärmepumpe angeschlossen. Dann wird das System mit Wasser befüllt und einer Druckprüfung unterzogen.
  • Schritt 5: Fachleute nehmen eine Feinabstimmung von Durchflussmengen und Thermostaten vor, damit in jeder Zone bzw. jedem Bereich das gewünschte Wohlfühlklima gegeben ist.

Bei einem typischen Wohnhaus kann diese Installation, in Abhängigkeit von Größe und Komplexität, drei bis sieben Tage dauern.

Eignet sich eine Fußbodenheizung eher für Neubauten oder zum Nachrüsten in Bestandsgebäude?

Zum Installieren einer Fußbodenheizung müssen eine Wärmedämmung, Rohrleitungen und Estrich auf den Fußboden aufgebracht werden. Dadurch wird der Fußboden „höher“.

Bei Neubauprojekten kann das problemlos in der Entwurfsphase eingerechnet werden. Bei Bestandsgebäuden kann das natürlich eine echte Herausforderung sein. Auf dem Markt gibt es jedoch aus flachen Paneelen bestehende Fußbodenheizungen. Diese Systeme erhöhen den Fußboden um lediglich 15 bis 20 mm.

Falls Sie die Modernisierung eines Bestandsgebäudes in Betracht ziehen, erkundigen Sie sich bei Ihrem DAIKIN Installateur nach Nachrüstsysteme mit niedrigem Profil.

Die Energieeffizienz einer DAIKIN Wärmepumpe

Wie bereits erwähnt, steigert sich aufgrund der bei einer Fußbodenheizung möglichen niedrigen Wasser-Vorlauftemperaturen die Effizienz einer Wärmepumpe signifikant – oftmals mit dem Ergebnis von um 20 % bis 30 % niedrigeren Betriebskosten im Vergleich zu Hochtemperatursystemen.

DAIKIN Wärmepumpen an sich sind schon unglaublich energieeffizient. DAIKIN Wärmepumpen erreichen eine Saisonale Arbeitszahl im Heizbetrieb (SCOP, Seasonal Coefficient of Performance) von typischerweise über 4,5 – das bedeutet, dass die Wärmepumpe für jede 1 Einheit an Elektroenergie mehr als das Vierfache an Wärmeenergie liefert.

Im Sommer wird der Prozess umgekehrt und kann dann energieeffizient kühlen.

Wie können Sie mithilfe intelligenter Regelungen Ihre Energiekosten senken?

Das Installieren einer Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung stellt einen ersten Schritt dar. Wenn Sie die maximale Energieeffizienz und den maximalen Nutzen aus Ihrer Investition erreichen möchten, ist ein wirkungsvolles Regelungssystem unabdingbar.

Ein solches Regelungssystem passt das Heizsystem auf sinnvolle Weise an den Bedarf Ihrer Familie an und regelt sich, in Abhängigkeit von Wetterbedingungen, und Stromtarifen automatisch selbst nach.

Sie können das alles anhand der DAIKIN Onecta-App erledigen. Diese App ist perfekt mit modernen Systemen aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung integrierbar.

Mit Onecta können Sie Folgendes:

  • Für eine hochgenaue Temperaturregelung in jedem einzelnen Raum bzw. in jeder einzelnen Zone sorgen
  • Nur genutzte Räume heizen, und das nur zu Zeiten der Nutzung
  • Den Energieverbrauch in Echtzeit überwachen
  • Lernfähige Algorithmen nutzen, die Abläufe in Ihrem Haushalt „verstehen“
  • Das Betriebsverhalten in Abhängigkeit von Wetterumschwung und Belegungsmustern optimieren

Warum ist bei Fußbodenheizung die Wärmedämmung des Gebäudes von so hoher Bedeutung?

Die Wärmedämmung ist ein weiteres entscheidendes Teil des Puzzles. Nur mit einer guten Wärmedämmung können Sie die Energieeffizienz Ihres Zuhauses insgesamt signifikant steigern.

Eine rundum wirkungsvolle Wärmedämmung Ihres Zuhauses trägt dazu bei, dass Wärmepumpe und Fußbodenheizung das optimale Betriebsverhalten zeigen.

Eine solche Wärmedämmung umfasst wirkungsvoll wärmegedämmte Wände, Fenster und Dächer. Zudem ist für Luftdichtheit zu sorgen, damit keine erwärmte bzw. gekühlte Luft entweichen kann.

Das Installieren bzw. Verstärken von Dämmmaterial, der Einbau moderner Fenster und Türen und das Schließen undichter Stellen steigern nicht nur den Komfort in Ihrem Zuhause, sondern vermeidet auch die Verschwendung von Energie und erbringt enorme Einsparungen bei Energiekosten.

Was sind die Kosten einer Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung?

Wenn Sie das Installieren einer Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung in Ihr Zuhause in Betracht ziehen, werden Sie sicherlich Ihr Hauptaugenmerk auch auf die Kosten legen.

Die Kosten für Wärmepumpe und Fußbodenheizung setzen sich im Wesentlichen aus zwei Faktoren zusammen – den Kosten für die Installation und den langfristigen Kosten für das Betreiben des Systems.

  • Installationskosten: Die Kosten für das Installieren einer Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung in ein Haus mit drei Schlafzimmern sind von den konkreten Gegebenheiten wie Typ der Wärmepumpe, Größe der Fußbodenfläche und Bauzustand abhängig und liegen typischerweise bei 12.000 € bis 18.000 €.
  • Fördermittel für Wärmepumpen: In vielen Ländern gibt es mittlerweile Fördermittel für den Einbau von Wärmepumpen. Diese Fördermittel tragen zum Abfangen der Vorlaufkosten bei. Wir würden daher unbedingt empfehlen, dass Sie sich nach gegebenenfalls bei Ihnen vor Ort angebotenen Fördermaßnahmen erkundigen.
  • Betriebskosten: Die Betriebskosten sind deutlich niedriger als bei elektrisch betriebenen Heizungen und auch im Vergleich zu Gas-Brennwertkesseln günstiger, insbesondere bei enorm schwankenden Gaspreisen. Durch Ausnutzung spezieller Stromtarife oder Kombinieren mit einer Photovoltaikanlage – über die wir weiter unten sprechen werden – können Sie die Betriebskosten weiter absenken.
  • Instandhaltungsaufwand: Eine Fußbodenheizung hat nur ganz wenige sich bewegende Teile und Sie müssen sich um eine Fußbodenheizung nicht sonderlich kümmern. Nur Heizkreisverteiler sollten gelegentlich inspiziert werden. Wärmepumpen sollten einer jährlichen Wartung mit Überprüfung des Kältemittel-Füllstands, der Filter und des Betriebsverhaltens des Systems unterzogen werden. Diese Wartungsarbeiten kann Ihr DAIKIN Installateur für Sie erledigen.
  • Langlebigkeit: Bei guter Pflege halten die Rohre einer Fußbodenheizung länger als 50 Jahre, und moderne Wärmepumpen haben eine Nutzungsdauer von typischerweise 15 bis 20 Jahren, bevor ein Austausch erforderlich ist. Daher ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung über lange Sicht in Abwägung zu den Anfangskosten einer Investition in ein mit erneuerbarer Energie betriebenes Heizsystem sinnvoll.

Nutzen einer Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung für die Umwelt

Bei Umstellung auf eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung können Sie die Emissionen Ihres Haushalts um bis zu 70 % im Vergleich zu mit fossilen Brennstoffen betriebenen Systemen senken. Die konkrete Verringerung ist vom Strommix abhängig.

Dadurch leisten Sie einen Beitrag zum Erreichen der Netto-Null-Ziele der EU. Zudem tragen derartige Systeme zu einer höheren Energieeffizienzbewertung der Gebäude bei.

Wie kann eine Fußbodenheizung mit Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern kombiniert werden?

Wärmepumpen mit Fußbodenheizung lassen sich problemlos mit Photovoltaikanlagen kombinieren. Bei Ergänzung durch Batteriespeicher könnten Sie sogar fast energieautark werden – da Heizen und Kühlen zum allergrößten Teil mittels selbsterzeugter Energie erfolgen.

Am Tag wird die Wärmepumpe unmittelbar von der Photovoltaikanlage mit Strom versorgt, und überschüssige Energie wird in den Batterien gespeichert und kann zur Nachtzeit oder zu Zeiten besonders hoher Stromtarife genutzt werden. Dadurch verringert sich die Abhängigkeit vom Stromnetz und auch die Auswirkungen schwankender Energiekosten werden geringer. Im Sommer könnten Sie Ihre Energierechnungen sogar auf nahezu null bringen.

Erhöht eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung den Wert meiner Wohnimmobilie?

Durch das Installieren einer Wärmepumpe und einer Fußbodenheizung kann der Wert einer Immobilie deutlich steigen.

Besonders attraktiv sind Wohngebäude mit postfossilen Heizsystemen für Interessenten, die nach möglichst niedrigen Energiekosten, möglichst hohen Energieeffizienzbewertungen, Umweltfreundlichkeit und gegen immer strengere Gesetze und Bestimmungen zukunftssichere Wohnimmobilien Ausschau halten. In der Tat ergab eine Metastudie aus dem Jahr 2025 über 68 europäische Studien hinweg, das eine um eine Stufe bessere Einstufung im Energieverbrauchsausweis zu einer Erhöhung des Verkaufswerts von 1 % bis 3 % führt. Weitere Informationen darüber, wie eine Wärmepumpe den Wert Ihrer Immobilie steigert, finden Sie in unserem Leitfaden.

Fallstudie: Ein modernes Wohngebäude mit Wärmepumpe und Fußbodenheizung

Damit wir ein Beispiel aus dem echten Leben zu den Auswirkungen einer Wärmepumpe mit Fußbodenheizung vorzeigen können, haben wir eine luftgespeiste DAIKIN Altherma 3-Wärmepumpe in einen Wohnhausneubau von 200 m² in den Niederlanden installiert. Ebenfalls installiert haben wir ein wasserbetriebenes Fußbodenheizungssystem.

Messungen über alle Jahreszeiten hinweg ergaben Heizkosten von lediglich 400 € pro Jahr, und im Sommer kamen nur 40 € an Kosten für das Kühlen hinzu.

Ganz besonders schätzten die Hauseigentümer die stets gleichbleibende Behaglichkeit, ohne Zugluft, und die höhere Raumluftqualität.

Fragen und Antworten zu Wärmepumpen mit Fußbodenheizung

Wir haben in diesem Artikel bereits viele Themen behandelt. Im Folgenden geben wir zusammenfassend Antworten auf eine Reihe von häufigen Fragen, die uns zu Wärmepumpen mit Fußbodenheizung erreichen.

  • Kann ich mit einer Wärmepumpe mit Fußbodenheizung mein gesamtes Zuhause heizen?
    Ja, bei den meisten gut wärmegedämmten Immobilien reicht eine solche Kombination für Heizen bzw. Kühlen auf behagliches Raumklima zu jeder Jahreszeit aus.
  • Wie lange dauert das Installieren einer Fußbodenheizung mit Wärmepumpe?
    Die Installation in ein Haus durchschnittlicher Größe dauert drei bis sieben Tage.
  • Kann eine Fußbodenheizung mein Zuhause im Sommer auch kühlen?
    Ja, moderne Wärmepumpen können den Kreisprozess umkehren und daher neben heizen auch kühlen.
  • Was ist mit weniger gut wärmegedämmten Immobilien?
    Wir empfehlen eine Modernisierung der Wärmedämmung, damit die Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung das bestmögliche Betriebsverhalten erreichen kann.

Wie finde ich heraus, welches Heizsystem für mein Zuhause am besten geeignet ist?

In eine solche Entscheidung gehen viele Faktoren ein. Welches Heizsystem letztendlich für Ihr Zuhause am besten geeignet ist, ist von der Immobilie selbst, dem Standort der Immobilie und Ihrem Lebensstil abhängig.

Sie müssen sich da aber nicht ganz allein durchfinden. Unsere zertifizierten DAIKIN Installateure können Sie individuell beraten und dafür sorgen, dass Sie ein konkret auf Ihren Bedarf zugeschnittenes System erhalten, das Ihnen maximale Behaglichkeit bei maximaler Energieeffizienz bereitet.

Rufen Sie unseren Residential Solutions Navigator auf, und bringen Sie in Erfahrung, welche HLK-Lösung für Ihr Zuhause am besten geeignet ist.

Schlussgedanken: Wohnkomfort, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit durch ein einziges System

In Kombination mit einer Fußbodenheizung kann eine Wärmepumpe bei viel niedrigeren Wasser-Vorlauftemperaturen behagliche Raumtemperaturen aufrechterhalten, als das mit herkömmlichen Heizkörpern möglich wäre. Dank des Betriebs mit diesen niedrigeren Temperaturen kann die Wärmepumpe mit höherer Effizienz arbeiten. Als Endergebnis steht ein zukunftssicheres System, das Ihr Zuhause mit nur minimalem Energieverbrauch heizen und kühlen kann. Eine solche Kombination ist eine der wirkungsvollsten Lösungen für Behaglichkeit, Nachhaltigkeit und langfristige Kosteneinsparungen.

Kernaussagen

  • Eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Fußbodenheizung kann mit niedrigen Wasser-Vorlauftemperaturen (25–35 °C) und damit mit optimaler Effizienz betrieben werden.
  • Das System kann sowohl heizen als auch kühlen und für beständige Behaglichkeit sorgen, ganz ohne kalte Zugluft.
  • Eine Kombination aus Wärmepumpe und Fußbodenheizung kann die Betriebskosten um bis zu 20–30 % senken.
  • Dank der Fußbodenheizung wird die Wärme gleichmäßig verteilt, die Temperaturen bleiben stimmig und das Heizsystem ist unglaublich leise.
  • Bei Betreiben mit grüner Elektroenergie zeichnet sich eine solche Kombination durch eine bessere Treibhausgase-Bilanz aus und trägt zum Erreichen der Netto-Null-Ziele der EU bei.

Welche DAIKIN Wärmepumpen mit Fußbodenheizungen kombinierbar sind

Wir können Sie bei der Suche nach einer mit Ihrer Fußbodenheizung kombinierbaren Wärmepumpe unterstützen.

Bei uns finden Sie eine breite Auswahl an Wärmepumpen, die mit Fußbodenheizungen kombinierbar sind. Eine solche Kombination bringt den Wohnkomfort in Ihrem Zuhause auf ein höheres Niveau und verbessert Ihre CO₂-Bilanz.

Sie können sofort loslegen und mit unserem online verfügbaren Residential Solution Navigator in Erfahrung bringen, welche HLK-Lösung am besten für Ihr Zuhause geeignet ist. Natürlich können Sie auch eine Beratung mit einem unserer zertifizierten Installateure vereinbaren.