Präzise Kälte für faire Sprünge im Weltcup
DAIKIN Technik kühlt mehr als 40 Skisprungschanzen weltweit
Seit 2013 setzt die Peter Riedel GmbH bei der Kühlung von Anlaufspuren auf Kältetechnik von Daikin. Zu den gemeinsam ausgestatteten Anlagen gehören Skisprungschanzen in Oslo, Bischofshofen und Garmisch-Partenkirchen.
Ob der erste oder der letzte Springer eines Wettkampfs: Alle Athletinnen und Athleten sollen dieselben Bedingungen in der Anlaufspur vorfinden. Dafür sorgt bei mehr als 40 Skisprungschanzen Kältetechnik von Daikin. Die Peter Riedel GmbH, Spezialist für Anlaufspursysteme im Skisprung, arbeitet seit 2013 mit dem Hersteller zusammen. Mehr als acht der Anlagen gehören bereits zur neuesten Kühlanlagengeneration und werden mit dem Daikin Small Inverter Chiller gekühlt. Viele der gemeinsam realisierten Schanzen sind Schauplatz internationaler Wettkämpfe. Dazu zählen der Holmenkollen in Oslo sowie die Schanzen in Trondheim, Vikersund, Garmisch-Partenkirchen, Zakopane, Courchevel, Hinterzarten, Bischofshofen und Innsbruck. An vielen dieser Standorte finden regelmäßig Weltcupveranstaltungen statt.
Gleiche Bedingungen bei wechselndem Wetter
Für die Kältetechnik ist eine Skisprungschanze ein besonders anspruchsvolles Einsatzgebiet. Die Eisqualität in der Anlaufspur muss über den gesamten Wettkampf konstant bleiben, denn nur so entstehen faire und vergleichbare Bedingungen. Die größte Herausforderung sind die ständig wechselnden äußeren Einflüsse. Bei Plusgraden, direkter Sonneneinstrahlung, Regen oder Schnee muss das System schnell und präzise reagieren. Besonders schwierig sind Temperaturen um den Gefrierpunkt. Im Wettkampf bleibt kaum Spielraum für technische Schwankungen.
Keine Schanze gleicht der anderen
Eine Standardlösung gibt es dabei nicht. Die Anlagen unterscheiden sich in ihrer Größe, in den klimatischen Bedingungen am Standort und vor allem in ihrer hydraulischen Auslegung. Die Kälteleistung liegt in der Regel zwischen 16 und 25 kW. Die Peter Riedel GmbH nutzt dafür Kühlanlagen von Daikin und passt sie gezielt an die Anforderungen der Anlaufspuren an. So verbindet das Unternehmen bewährte Kältetechnik mit den besonderen Anforderungen des Skisprungs.
Gesteuert und überwacht werden die Anlagen über eine von der Peter Riedel GmbH selbst entwickelte Technik. Sie stellt alle relevanten Parameter bereit und liefert auch Trainern und Betreibern Informationen über Zustand und Qualität der Spur.
Enge technische Abstimmung
Seit Einführung der neuen Generation von Kälte- und Anlaufspursystemen sind Spezialisten von Daikin eng in die Projekte eingebunden. Die Zusammenarbeit umfasst die technische Abstimmung und Begleitung der Anlagen. Hinzu kommt die Möglichkeit der Fernüberwachung: Wichtige Betriebsparameter lassen sich aus der Distanz kontrollieren, und bei Bedarf können Maßnahmen eingeleitet werden.
„Seit 2013 arbeiten wir mit Daikin zusammen und haben in dieser Zeit mehr als 40 Skisprungschanzen mit entsprechender Kältetechnik ausgestattet“, sagt Peter Riedel, Geschäftsführer Peter Riedel GmbH. „Gerade in unserem speziellen Anwendungsbereich ist es entscheidend, auf leistungsfähige und bewährte Technik zurückgreifen zu können. Die enge und gute Zusammenarbeit hat wesentlich dazu beigetragen, unsere Anlaufspursysteme kontinuierlich weiterzuentwickeln und auch unter schwierigsten Witterungsbedingungen optimale Voraussetzungen für den Skisprungsport zu schaffen.“ Besonders schätzt Peter Riedel den direkten fachlichen Austausch: „Wir verbinden unsere langjährige Erfahrung bei Skisprung-Anlaufspuren mit der Kältetechnik eines international führenden Herstellers. Daraus entstehen Lösungen für einen Bereich, in dem höchste Präzision und absolute Zuverlässigkeit gefragt sind.“
Über Peter Riedel GmbH
Die Peter Riedel GmbH verbindet Wintersport, Hochbau und Metallbau mit der Praxis über 100 internationaler Schanzenprojekte.
Peter Riedel gebürtiger Oberwiesenthaler war als alpiner Rennläufer aktiv und fuhr mehrere Europacup-Rennen. Nach seiner sportlichen Karriere lernte er Zimmermann und studierte Hochbau. 2003 entwickelte er für eine Machbarkeitsstudie zum Skitunnel Oberhof technische Lösungen für den Ganzjahresbetrieb, ein Jahr später stellte er dem Ski-Weltverband FIS eine kombinierte Sommer- und Winter-Anlaufspur vor. Daraus wurde MASTERTRACK. Heute umfasst das Leistungsspektrum neben den Anlaufspursystemen auch Stahl- und Metallbau, mobile Schanzen und Alpinski. www.riedel-net.de
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