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Auf gute Nachbarschaft

Der Expertentipp vom Wärmepumpenspezialisten DAIKIN

So ist ein geräuscharmer Betrieb von Wärmepumpen auch in eng bebauten Wohngebieten möglich.

Wer sein Haus mit einer Wärmepumpe beheizt, liegt voll im Trend: Immer mehr private Hausbauer[1] setzen auf diese „grüne“ Technologie. Die Geräte punkten mit ihren geringen CO2-Emissionen und machen so jeden Wärmepumpenbetreiber zum Klimaschützer. Wärmepumpen werden heute bereits in jedem dritten Neubau installiert.  

[1] Es sind stets Personen jeden Geschlechts gemeint; aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird im Folgenden nur die männliche Form verwendet.

Vor allem in dicht besiedelten Neubaugebieten gibt es hohe Anforderungen an die Betriebsgeräusche von Wärmepumpen, denn die Grundstücke sind meist klein und die Häuser stehen dicht beieinander. Wir zeigen Ihnen, wie Wärmepumpen auch in eng bebauten Gebieten problemlos genutzt werden können:

Vorteil Wärmepumpe

Wärmepumpen sind im Privatbereich die Alternative zu konventionellen Systemen wie Öl- und Gasheizungen. Sie setzen die in der Außenluft oder im Erdreich enthaltene Energie für die Beheizung der Wohnräume oder die Trinkwassererwärmung ein. So sparen die Anlagen CO2-Emissionen. Ein weiteres Argument für die Wärmepumpe ist das Plus an Komfort, denn die integrierte Kühlfunktion, die einige Hersteller anbieten, sorgt in den immer heißeren Sommern für ein angenehmes Klima in den eigenen vier Wänden.

Wärmepumpen sind in verschiedenen Ausführungen – als Luft-Wasser-, Sole-Wasser- oder Hybrid-System, also in Verbindung mit einem Gaskessel – sowohl für den Neubau als auch für die Modernisierung geeignet.

Der Staat fördert den Einsatz von Wärmepumpen: Wer seine altes Öl-Heizung mit einer Wärmepumpe wie der DAIKIN Altherma 3 H HT ersetzt, kann eine Förderung in Höhe von bis zu 50 % der Investitionskosten erhalten (Stand 01.01.2021).

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Was besagen die Richtlinien?

Ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für die Wärmepumpe als Heizsystem sind die Betriebsgeräusche der Außengeräte bei Luft-Wasser-Wärmepumpen. Diese werden in der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) geregelt. Die Richtwerte außerhalb von Gebäuden sind streng: Tagsüber herrscht in allgemeinen Wohn- und Kleinsiedlungsgebieten ein Richtwert von 55 dB(A), das ist vergleichbar mit dem Geräuschpegel von Regen, den Betriebsgeräuschen eines Kühlschranks oder einem leisen Gespräch. Nachts dürfen 40 dB(A) nicht überschritten werden, dies ist vergleichbar mit Flüstern.
Einen ersten Überblick gibt der Schallrechner Bundesverband Wärmepumpe e.V.

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Für zusätzlichen Schallschutz sorgen Schalldämmgehäuse: Sie reduzieren die Betriebsgeräusche der Wärmepumpe um zusätzlich bis zu 8 dB(A) und schützen gleichzeitig das Wärmepumpen-Außengerät vor Witterungseinflüssen und mechanischer Beschädigung. Die Heiz- und Kühlleistung des Systems bleibt davon unbeeinflusst.

Moderne Wärmepumpen mit Flüsterbetrieb

Neueste Wärmepumpen-Generationen überzeugen mit geringen Schallleistungen: Die DAIKIN Altherma 3 H HT erreicht zum Beispiel 54 dB(A) in einem Meter Abstand, im Flüsterbetrieb in drei Metern Abstand sogar 35 dB(A). Dies ist vergleichbar mit dem Geräuschpegel in einer Bibliothek.

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Neueste Wärmepumpen-Generationen überzeugen mit geringen Schallleistungen: Die DAIKIN Altherma 3 H HT erreicht im Flüsterbetrieb in drei Metern Abstand nur 35 dB(A). Dies ist vergleichbar mit dem Geräuschpegel in einer Bibliothek.

Der Aufstellort ist entscheidend

Auch der Aufstellort einer Wärmepumpe kann sich positiv oder negativ auf die Geräuschentwicklung auswirken. Generell notwendig ist es laut aktueller Rechtsprechung einen Mindestabstand von drei Meter zum Nachbargrundstück einzuhalten. Unterschieden wird zwischen Innen- und Außenaufstellung. Eine freie Aufstellung außerhalb des Gebäudes, das heißt keine Wand befindet sich näher als drei Meter zur Wärmepumpe, wirkt sich positiv auf die Schallentwicklung aus. Wird die Wärmepumpe hingegen in einer Ecke oder zwischen zwei Wänden aufgestellt, steigt die Schallentwicklung aufgrund der Reflexion signifikant an. Günstig ist meist die Ausrichtung zur Straße hin, wo es in der Regel ohnehin lauter ist als im Garten hinter dem Haus.

Ein weiterer Faktor, der vor allem für die Nachbarschaft wichtig ist, ist der Sichtkontakt: Hat man die Emissionsquelle direkt im Blick und sieht man den rotierenden Ventilator, steigert dies die wahrgenommene Lärmbelastung. Das Außengerät der DAIKIN Altherma 3 H HT wurde so konzipiert, dass der Ventilator durch eine optisch dezente Abdeckung nicht zu sehen ist. Das elegante Gehäuse in Silber mit einem horizontalen, schwarzen Frontgitter verleiht dem Außengerät eine edle Optik. So fügt sich die Wärmepumpe harmonisch in jede moderne Gebäudegestaltung ein.

Bei der Montage sollte auf eine freistehende Aufstellung geachtet werden, da die Anbringung an Hauswänden dazu führen kann, dass sich die Schwingungen auf das Gebäude übertragen, wodurch sich die wahrgenommenen Schallemissionen deutlich erhöhen.

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Leise und CO2-neutral

Die immer geringeren Betriebsgeräusche neuester Wärmepumpen-Generationen sind nur ein Argument für diese Heiztechnik. Dank der breiten Auswahl an Luft-Wasser-, Sole-Wasser-, Gas-Hybrid oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen gibt es kaum eine Aufstellungssituation, in der sich eine Wärmepumpe als Heizsystem nicht eignen würde. Die Möglichkeit der Integration in bestehende Heizsysteme lässt den Einsatz dieser Technik auch in der Renovierung zu. Wird eine Wärmepumpe mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben, kann sie ein bestehendes Öl- oder Gassystem sogar CO2-neutral ersetzen.

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