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Kurzfristige und umfassende BEG Reform vom 15.08.2022

Um die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl zu verringern rücken die erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen im Gebäudesektor ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Weniger Energie zu verbrauchen ist nach Ansicht des BMWK „der günstigste und effizienteste Beitrag zu mehr Unabhängigkeit, Klimaschutz und Kostenersparnis. Förderung und Anreize sind hierbei ein wesentlicher Schlüssel.“

Deshalb wird jetzt die BEG Förderung in 2 Schritten angepasst:

Schritt 1 ab 28.07.2022 (KfW) BEG WG/ BEG NWG

  • Die Zuschussförderung wird nur noch für Kommunen gewährt. Bei der Kreditförderung werden die Tilgungszuschüsse abgesenkt und im Gegenzug eine Zinsvergünstigung gewährt.
  • Die Förderfähigkeit von gasbetriebenen Anlagen wird aufgehoben. 
  • Die Höchstgrenze förderfähiger Kosten bei Nichtwohngebäuden wird auf maximal 10 Mio. Euro reduziert.
  • Es wird ab dem 22.09.2022 ein Bonus für die Worst Performing Buildings von 5 %-Punkten gewährt, wenn diese auf das Niveau EH 40, EH 55 saniert werden (kombinierbar mit EE- und NH-Bonus) – ein Merkblatt, in dem die Anforderungen an ein „Worst Performing Building“ festgelegt werden, ist seitens der Ministerien in Arbeit und wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.
  • Die Förderung des EH/EG 100 in der Sanierung wird eingestellt.
  • Im Neubau sind nur noch EH/EG 40 NH mit 5% Tilgungszuschuss förderfähig.

 

 

Schritt 2 ab 15.08.2022 (BAFA) BEG EM

ACHTUNG: Antragstellung nach dem „alten System“ noch bis 14.08.22 23:59 Uhr möglich. Bis dahin darf nur ein Antrag pro Antragsteller gestellt werden.

  • Die Kreditförderung der BEG EM wird zum 28.7.2022 gestrichen.
  • Die Förderfähigkeit von gasbetriebenen Anlagen wird aufgehoben. Das betrifft die Förderung von Renewable-Ready-, Gashybrid-Heizungen und gasbetriebenen Wärmepumpen.
  • Die Höchstgrenze förderfähiger Kosten bei Nichtwohngebäuden wird auf maximal 5 Mio. Euro reduziert.
  • Der Öl-Austausch-Bonus wird auf den Austausch von Gas-, Kohle-, und Nachtspeicherheizungen ausgeweitet. 
    • Der Bonus wird auf funktionierende Heizungen beschränkt
    • Gasheizungen müssen ein Mindestalter von 20 Jahren aufweisen (Ausnahme: Gasetagenheizungen)
    • Nach dem Austausch darf das Gebäude nicht mehr mit fossilen Brennstoffen im Gebäude oder gebäudenah beheizt werden
  • Es wird ein Bonus von 5 %-Punkten für Wärmepumpen gewährt, wenn als Wärmequelle Wasser, Abwasser oder Erdreich erschlossen wird. 
  • Der iSFP-Bonus wird bei der Förderung von Heizungen nicht mehr gewährt.

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