Die Wohnung, die mitdenkt
(28/07/2008)
16.April 2008 An unsere technischen "Helfer" wie Waschmaschine, Spülmaschine oder Kaffeeautomat haben wir uns derart gewöhnt, dass ein Leben ohne sie undenkbar scheint. Dass diese Geräte aber auch wissen, zu welcher Tageszeit wir ihre Dienste brauchen und dann zu diesem Zeitpunkt von alleine starten, erscheint manch einem wie Science Fiction. Doch es ist bereits Realität.
"Es gibt eigentlich nichts, was man heutzutage nicht mit gebäudeübergreifenden Steuerungssystemen regulieren kann, außer vielleicht der Freundin oder Haustier", lacht Sven Apfelt, der sich in Berlin den Traum von einer intelligenten Wohnung verwirklicht hat. Damit liegt er ganz im Trend, denn die Professionalisierung der eigenen vier Wände sowie die totale Vernetzung der Technologien zum Nutzen der Menschen werden in den nächsten Jahren zunehmen, so die Zukunftsinstitut GmbH aus Kelkheim in der Studie "Die Zukunft des Wohnens" (2005). Der 39-jährige Berliner hat seine Albauwohnung schon jetzt in eine Hightech-Oase verwandelt. "Tägliche Dinge des Lebens, die oft zeitraubend und nervig sind, werden bei mir vom Computer vereinfacht bzw. gesteuert", erklärt Sven Apfeld.
Alle Funktionen der 105qm großen Wohnung werden über Steuerungssystem und sogenannte Touchpanels gesteuert, die in jedem Raum anstelle normaler Lichtschalter installiert wurden. Für den mobilen Betrieb existieren zwei drahtlose Touchpanels. Alles beginnt morgens mit dem Wecken: Dreißig Minuten vor der Weckzeit wird die aus Energieeinspargründen und zum gesünderen Schlaf voreingestellte niedrige Raumtemperatur während der Nacht automatisch auf das gewünschte Tagesniveau angehoben. Um im Sommer angenehme Kühle und im Winter wohlige Wärme zu haben, nutzt Sven Apfeld die Vorzüge einer modernen DAIKIN-Klimaanlage. Zur voreingestellten Weckzeit lassen sich beliebig viele Funktionen der Wohnung starten: die Fußbodenheizung im Bad, der Backofen zum Aufbacken der Brötchen, die Kaffeemaschine oder die Badewanne zum Einlassen des Wassers.
In allen vier Zimmern sorgt eine DAIKIN-Klimaanlage vom Typ "YourStyle" für angenehme Temperaturen. Die vier Innengeräte der Multi-Splitanlage sind mit einem Außengerät verbunden, das sich auf dem Balkon befindet. So kann in jedem Raum eine andere Klimazone erzeugt werden, zum Beispiel im Schlafzimmer kühle 16 Grad Celsius, im Wohnzimmer behagliche 21 Grad Celsius und im Bad kuschelige 23 Grad Celsius. Die Klimaanlage wurde so an die Bedüfnisse von Sven Apfeld angepasst, dass sie sich in dem Raum abschaltet, in dem ein Fenster geöffnet wird. "Ich verwende die Klimaanlage nicht nur zum Kühlen, sondern auch zum Wärmen", so Sven Apfeld. Durch die moderne Inverter-Wärmepumpe hat er die Möglichkeit, eine Tag- und Nachttemperatur vorzuwählen. Diese vorgewählte Temperatur wird, wenn er es wünscht, ganzjährig annährend gehalten - egal ob Sommer oder Winter. "Die Zentralheizung schalte ich nur in absoluten Ausnahmefällen an, denn bei täglicher Verwendung der Klimaanlage betrachten die Stromkosten für die DAIKIN-Klimageräte nur 37 Euro im Monat. "Kaum zu glauben bei so viel Hightech. Aber eine intelligente Wohnung denkt eben auch bei den Kosten mit."
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