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Zukunftsfähige Kältemittel sind schon heute verfügbar

Auswirkungen der Revision der Europäischen F-Gas-Verordnung

Seit mehreren Monaten wird auf EU-Ebene über die Änderungen der sogenannten europäischen F-Gas-Verordnung verhandelt. Ziel ist es, im Rahmen des europäischen Klimaschutzes, die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Am 11. März 2014 wird das Europäische Parlament über den derzeitigen Revisionsentwurf abstimmen. Die neue F-Gas-Verordnung wird voraussichtlich zum 01. Januar 2015 in Kraft treten. Die geplanten Änderungen betreffen auch den Einzelhandel, der auf effiziente F-Gase (Kältemittel) für die Lebensmittelkühlung und Klimatisierung der Märkte angewiesen ist.

Geplante Änderungen: Verbot des Kältemittels R-404A
Die derzeit vorliegenden Vorschläge zur Änderung der F-Gas-Verordnung zeigen, dass Kältemittel mit einem GWP (Global Warming Potential; dt. Treibhauspotential) größer 2.500 keine Zukunft mehr haben. Diese Regelung betrifft vor allem das Kältemittel R-404-A, welches einen Anteil von 46% an den globalen F-Gasen ausmacht und mit einem GWP von 3.088 den angestrebten Grenzwert weit überschreitet. Für Anlagen mit einer Kältemittelfüllmenge mit einer CO2-Äquivalenz von mehr als 40 Tonnen gilt ab dem 01. Januar 2020 ein Verbot. Dies hat für den Einzelhandel Konsequenzen, denn viele Supermarktkälteanlagen werden derzeit mit R-404A betrieben. Das bedeutet, dass Kälteanlagen mit einer Füllmenge von mehr als 13kg R-404A dann nicht mehr betrieben werden dürfen. Bis zum Jahr 2030 wird die Verwendung von recyceltem R-404A für Wartung und Service bei Anlagen mit einer Kältemittelfüllmenge bis zu einer CO2-Äquivalenz von 40 Tonnen weiterhin erlaubt sein. Anlagenbetreiber, die heute schon auf Nummer sicher gehen wollen und bereits vor dem Verbot des Kältemittels ihre alten Anlagen austauschen möchten, können von Anlagen profitieren, die energieeffizienter sind und mit einem weiterhin zulässigen, umweltfreundlicheren Kältemitteln wie z.B. R-410A arbeiten.

Mit zukunftsfähigen Kältemitteln CO2-Emissionen senken
DAIKIN, weltweiter Marktführer für Klima- und Wärmepumpensysteme, setzt seit Jahren auch in der Gewerbekälte auf Kältemittel, die einen GWP kleiner als 2.500 haben und somit auch in Zukunft einsetzbar sind. „Leider wird in den Diskussionen über neue Kältemittel oder über die Umweltfreundlichkeit von Kältemitteln immer vergessen, dass es das eigentliche Ziel ist, die CO2 Emissionen der gesamten Anlage im Betrieb zu reduzieren. Um dies zu erreichen, ist es viel wirkungsvoller die Effizienz der Anlagen zu steigern und auf fossile Brennstoffe komplett zu verzichten. Daher verwenden wir je nach Anwendungsfall das jeweils effizienteste Kältemittel, um Energie einzusparen und die CO2-Emissionen im gesamten Betrieb zu reduzieren", sagt Gunther Gamst, Geschäftsführer von DAIKIN Airconditioning Germany GmbH. Ein Beispiel für den Einsatz eines effizienten Kältemittels ist die Verbundkälteanlage ZEAS von DAIKIN: Durch die Verwendung von R-410A und Einsatz der energieffizienten Inverterregelung verbraucht die ZEAS verglichen mit herkömmlichen Kühlsystemen um bis zu 35% weniger Energie. „Pauschale Aussagen darüber, welches Kältemittel das effizienteste oder beste ist können seriös nicht getroffen werden. Man muss sich den jeweiligen Anwendungsfall anschauen", erklärt Gunther Gamst.

Vorteil Serientechnologie: Erprobt, Bezahlbar, Effizient und Ganzheitlich
Neben der Anlageneffizienz ist es im Einzelhandel auch wichtig, dass die Systeme bezahl- und beherrschbar sind. Vor allem in der Gewerbekälte werden in den Supermärkten häufig Einzellösungen verbaut, keine Anlage gleicht der anderen. Dies macht die Montage sowie die Wartung unnötig kompliziert und teuer. DAIKIN Lösungen basieren auf ausgereifter Serientechnologie, die werkseitig getestet ist und "steckerfertig" angeliefert wird. Dies vereinfacht die Installation. Ein weiterer Vorteil dieser Gesamtlösung ist, dass der Anlagenbetreiber nur noch einen Ansprechpartner für die Wartung und den Service braucht und nicht wie bei anderen Lösungen für jede einzelne Komponente einen anderen Hersteller und Monteur kontaktieren muss. DAIKIN Systeme bieten ein breites Temperaturspektrum – von der Tiefkühlung bis zur Komfortklimatisierung und Beheizung von Gebäuden – und können so ganzjährig eingesetzt werden. Der Einsatz von Wärmerückgewinnung, Energiemanagement und die Abbildung der laufenden Kosten aus einer Hand machen daraus eine ganzheitliche Lösung für den Handel, die CO2-Emissionen sowie Energie einsparen und auf den Einsatz fossiler Brennstoffe verzichten.

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